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Klasse 1b

Frederickwoche am Mittelberg

Eine Lesung besonderer Art durften die Klassen 1a und 1b am 23.10.20 in der Aula der Mittelberg-GS miterleben. Im Rahmen der „Frederikwoche“ der Stadtbücherei Biberach, las Patricia Prawit aus dem Buch „Das Rap-Huhn“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa den  Kindern vor. Vielmehr, sie las, gackerte, rappte und sang!

In dem Buch geht es um die drei Hühner Henriette, Hennrike und Huhnigunde, sowie um das Küken Eggbert. Die vier führen ein beschauliches Leben auf einem Bauernhof auf dem Lande, bauen mit viel Liebe Gemüse an und verkaufen dies auch. Diese Idylle wird gestört, als plötzlich das „coole Rap-Huhn“ aus der Stadt mit seiner großen Soundmaschine auftaucht und den Hühnern mit seinen Songs und Angebereien vermitteln möchte, wie uncool doch so ein Landleben ist und wie cool es doch in der Stadt ist. Während er die drei Hennen zunächst beeindrucken kann, bleibt das Küken Eggbert völlig unbeeindruckt. Zum Schluss fliegen seine Angebereien auf und das Rap-Huhn erkennt, dass das Leben auf dem Land durchaus seine Vorzüge hat und dass man Freunde und Anerkennung nur mit Ehrlichkeit gewinnen kann. Auch Patricia Prawit hatte eine Soundmaschine, oder wie sie es nannte, ihren „Ghettoblaster“ dabei und band die Kinder aktiv mit Sprechgesang und verschiedenen Bewegungen in die Geschichte mit ein. Gleichzeitig erschienen die passenden Bilder zum Buch an der Wand. Die Kinder folgten begeistert der Künstlerin und am Schluss gab es einen tosenden Applaus.

Briefe vom Maulwurf an den Hasen

Voller Aufregung haben sich die Erstklässler der Mittelberg-Grundschule auf den 1. Oktober gefreut, denn da stand der Besuch der HÖR- und SCHAUbühne Stuttgart auf dem Stundenplan.

In einem liebevollen aufgebauten und dekorierten Geschichtenzelt bekamen die frischgebackenen Schulanfänger das Figurentheater „Briefe von dem Maulwurf an den Hasen“ zu sehen.

Jeden Morgen kümmert sich der Hase liebevoll um seine Möhren, schaut nach, ob sie über Nacht gewachsen sind und begießt sie mit seiner roten Gießkanne.

Die  Wassertropfen laufen an den Möhrenwurzeln entlang unter die Erde und dort tropfen sie – ja worauf denn wohl?  Auf einen schlafenden Maulwurf vielleicht, der davon wach wird und das gar nicht lustig findet? Genau! Und was tut ein nasser Maulwurf, wenn er sich ärgert und nicht mehr einschlafen kann? Er schreibt einen Beschwerdebrief? Genau!

Paula und Henriette haben die Puppen vom Maulwurf und vom Hasen so herrlich und amüsant zum Leben erweckt, dass die Kinder die lustige Geschichte zum Thema Freundschaft, Streit und Versöhnung gespannt  uns aufmerksam bis zum Schluss verfolgt haben.

Zum krönenden Abschluss wurde der von den Kindern verfasste Brief an den Maulwurf und den Hasen per Luftpost vom Pausenhof aus an die beiden Freunde versendet.

Dem Luftballon, an dem der Brief befestigt war, haben alle Kinder so lange begeistert nachgesehen, bis dieser schließlich hoch über dem Mittelberg in den Wolken verschwand.